TrendsWerdende Eltern 15 5 Nadine Hell März 19, 2025
Babyshower – der Begriff allein zaubert schon ein Bild von pastellfarbenen Deko-Ballons, süßen Snacks und Geschenktischen in unsere Köpfe. Doch ein neuer Trend aus den USA bringt frischen Wind in die Welt der Feiern rund um die Schwangerschaft: die Nesting-Party. Was genau steckt hinter dieser Entwicklung, und warum könnte sie auch in Deutschland gut ankommen? Das Bauch-und-Baby-Magazin wagt einen Blick auf Ursprung, Bedeutung und Potenzial dieses Trends.
Die Babyshower ist eine Tradition, die ihren Ursprung in den USA hat. Dabei handelt es sich um eine Party, bei der die werdende Mutter von Freundinnen und Familie gefeiert wird – ähnlich wie ein Junggesellinnenabschied, nur eben für den Übergang ins Elternsein.
Der Fokus liegt auf Geschenken für das Baby, kleinen Spielen rund ums Elternwerden und gemütlichem Beisammensein. In Deutschland hat sich die Babyshower in den letzten Jahren zunehmend etabliert, vor allem durch Social Media und den wachsenden Einfluss internationaler Lifestyle-Trends. Doch wie sieht es mit den praktischen Aspekten aus? Genau hier setzt die Idee der Nesting-Party an.
Im Gegensatz zur Babyshower, die vor allem symbolisch ist, geht es bei einer Nesting-Party um tatkräftige Unterstützung. Das Wort „nesting“ kommt vom englischen „nest“ (Nest) und beschreibt das natürliche Bedürfnis vieler werdender Eltern, alles perfekt vorzubereiten, bevor der Nachwuchs kommt.
Eine Nesting-Party bringt diesen Gedanken auf den Punkt: Statt sich auf Unterhaltung und Geschenke zu konzentrieren, hilft das soziale Umfeld aktiv bei den Vorbereitungen. Und das kann vielseitig aussehen:
Die Veränderung hin zur Nesting-Party spiegelt einen gesellschaftlichen Wandel wider. Werdende Eltern wünschen sich zunehmend praktische Hilfe und eine echte Entlastung – keine endlosen Babyspielchen oder Geschenke, die oft doppelt kommen. Auch die Corona-Pandemie hat dazu beigetragen, die Bedeutung von echtem Zusammenhalt und nützlicher Unterstützung neu zu definieren.
In den USA ist die Nesting-Party bereits ein beliebtes Konzept. Immer mehr Menschen nutzen diese Gelegenheit, um die werdenden Eltern gezielt zu unterstützen. Vor allem für diejenigen, die keine Großfamilie oder enge Nachbarschaftshilfe haben, ist das eine wertvolle Möglichkeit, auf das Netzwerk von Freund*innen zurückzugreifen.
Hierzulande legen viele Menschen Wert auf Gemeinschaft und pragmatische Lösungen. Eine Nesting-Party vereint beides: Sie schafft eine herzliche Atmosphäre und hilft dabei, die To-Do-Liste vor der Geburt schneller und stressfreier abzuarbeiten. Außerdem passt das Konzept gut zu aktuellen Trends wie Minimalismus und Nachhaltigkeit, da der Fokus weniger auf Konsum und mehr auf echtem Mehrwert liegt.
Stell dir vor, wie es wäre, wenn deine Liebsten nicht nur mit Geschenken vor der Tür stehen, sondern dir auch direkt dabei helfen, die Wäscheberge zu sortieren oder das perfekte Ordnungssystem für die Wickelkommode zu entwickeln. Klingt doch nach einer echten Erleichterung, oder?
Falls du selbst überlegst, eine Nesting-Party zu veranstalten oder zu organisieren, hier ein paar Tipps:
Die Nesting-Party ist mehr als nur ein Trend – sie ist ein Zeichen dafür, wie wichtig echte Unterstützung in der aufregenden Zeit vor der Geburt ist. Egal, ob du dich für eine klassische Babyshower oder eine praktische Nesting-Party entscheidest: Hauptsache, du fühlst dich wohl und bist gut vorbereitet auf den Start in euer Familienleben.
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