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Babyshower war gestern – Willkommen zur Nesting-Party!

Babyshower – der Begriff allein zaubert schon ein Bild von pastellfarbenen Deko-Ballons, süßen Snacks und Geschenktischen in unsere Köpfe. Doch ein neuer Trend aus den USA bringt frischen Wind in die Welt der Feiern rund um die Schwangerschaft: die Nesting-Party. Was genau steckt hinter dieser Entwicklung, und warum könnte sie auch in Deutschland gut ankommen? Das Bauch-und-Baby-Magazin wagt einen Blick auf Ursprung, Bedeutung und Potenzial dieses Trends.

Was ist eine Babyshower?

Die Babyshower ist eine Tradition, die ihren Ursprung in den USA hat. Dabei handelt es sich um eine Party, bei der die werdende Mutter von Freundinnen und Familie gefeiert wird – ähnlich wie ein Junggesellinnenabschied, nur eben für den Übergang ins Elternsein.

Der Fokus liegt auf Geschenken für das Baby, kleinen Spielen rund ums Elternwerden und gemütlichem Beisammensein. In Deutschland hat sich die Babyshower in den letzten Jahren zunehmend etabliert, vor allem durch Social Media und den wachsenden Einfluss internationaler Lifestyle-Trends. Doch wie sieht es mit den praktischen Aspekten aus? Genau hier setzt die Idee der Nesting-Party an.

Vom Feiern zum Helfen: Was macht eine Nesting-Party aus?

Im Gegensatz zur Babyshower, die vor allem symbolisch ist, geht es bei einer Nesting-Party um tatkräftige Unterstützung. Das Wort „nesting“ kommt vom englischen „nest“ (Nest) und beschreibt das natürliche Bedürfnis vieler werdender Eltern, alles perfekt vorzubereiten, bevor der Nachwuchs kommt.

Eine Nesting-Party bringt diesen Gedanken auf den Punkt: Statt sich auf Unterhaltung und Geschenke zu konzentrieren, hilft das soziale Umfeld aktiv bei den Vorbereitungen. Und das kann vielseitig aussehen:

  • Kinderzimmer einrichten: Möbel aufbauen, Deko anbringen, Stauraum organisieren.
  • Vorkochen von Mahlzeiten: Gemeinsam Gerichte für die Wochen nach der Geburt zubereiten und einfrieren.
  • Praktische Unterstützung: Einkäufe erledigen, Baby-Equipment montieren oder Kleidung sortieren.
  • Mentale Stärkung: Offene Gespräche über die kommende Zeit und Austausch von Tipps.

Wie kam es zum Wechsel von Babyshower zu Nesting-Partys?

Die Veränderung hin zur Nesting-Party spiegelt einen gesellschaftlichen Wandel wider. Werdende Eltern wünschen sich zunehmend praktische Hilfe und eine echte Entlastung – keine endlosen Babyspielchen oder Geschenke, die oft doppelt kommen. Auch die Corona-Pandemie hat dazu beigetragen, die Bedeutung von echtem Zusammenhalt und nützlicher Unterstützung neu zu definieren.

In den USA ist die Nesting-Party bereits ein beliebtes Konzept. Immer mehr Menschen nutzen diese Gelegenheit, um die werdenden Eltern gezielt zu unterstützen. Vor allem für diejenigen, die keine Großfamilie oder enge Nachbarschaftshilfe haben, ist das eine wertvolle Möglichkeit, auf das Netzwerk von Freund*innen zurückzugreifen.

Warum hat die Nesting-Party auch in Deutschland Potenzial?

Hierzulande legen viele Menschen Wert auf Gemeinschaft und pragmatische Lösungen. Eine Nesting-Party vereint beides: Sie schafft eine herzliche Atmosphäre und hilft dabei, die To-Do-Liste vor der Geburt schneller und stressfreier abzuarbeiten. Außerdem passt das Konzept gut zu aktuellen Trends wie Minimalismus und Nachhaltigkeit, da der Fokus weniger auf Konsum und mehr auf echtem Mehrwert liegt.

Stell dir vor, wie es wäre, wenn deine Liebsten nicht nur mit Geschenken vor der Tür stehen, sondern dir auch direkt dabei helfen, die Wäscheberge zu sortieren oder das perfekte Ordnungssystem für die Wickelkommode zu entwickeln. Klingt doch nach einer echten Erleichterung, oder?

So wird eine Nesting-Party zum Erfolg

Falls du selbst überlegst, eine Nesting-Party zu veranstalten oder zu organisieren, hier ein paar Tipps:

  1. Kommunikation ist alles: Sage deinen Freundinnen klar, was du brauchst. Manche Menschen kochen gerne, andere schrauben lieber Möbel zusammen – finde die passenden Aufgaben für jeden.
  2. Setze Prioritäten: Überlege dir vorher, welche Aufgaben dir am meisten helfen würden, und bereite diese vor.
  3. Feiern nicht vergessen: Eine Nesting-Party ist zwar praktisch, darf aber trotzdem Spaß machen. Snacks, Musik und eine lockere Stimmung gehören dazu.
  4. Kleine Dankeschöns: Bedanke dich bei deinen Helfer*innen – vielleicht mit einer gemeinsamen Mahlzeit oder einer kleinen Überraschung.

Die Nesting-Party ist mehr als nur ein Trend – sie ist ein Zeichen dafür, wie wichtig echte Unterstützung in der aufregenden Zeit vor der Geburt ist. Egal, ob du dich für eine klassische Babyshower oder eine praktische Nesting-Party entscheidest: Hauptsache, du fühlst dich wohl und bist gut vorbereitet auf den Start in euer Familienleben. 

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