
Geburt
Geburt ohne Angst: Wie du dich gut vorbereitest und mit Schmerzen umgehen kannst
0 Like Nadine Hell April 4, 2025
Tipps für SchwangereWerdende Eltern 13 1 Nadine Hell März 14, 2025
Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit – voller Vorfreude, aber auch voller Veränderungen. Plötzlich tragen werdende Eltern eine große Verantwortung. Gedanken kreisen: Wird mit meinem Baby alles gut sein? Bin ich bereit für diese Aufgabe? Wie schaffen wir das finanziell?
Diese Sorgen sind normal. Doch was, wenn die Ängste überhandnehmen? Wenn sie den Schlaf rauben, den Alltag bestimmen oder sogar die Freude auf das Baby trüben? Angststörungen nehmen zu – und sie betreffen auch Schwangere und junge Eltern.
Wie kann man mit diesen Ängsten umgehen? Wo liegt die Grenze zwischen „normaler Sorge“ und einer behandlungsbedürftigen Angststörung? Und was hilft wirklich?
Schon vor der Geburt durchleben werdende Eltern eine Achterbahn der Gefühle. Die Hormone verändern sich, der Körper wandelt sich, das Leben steht vor einem gewaltigen Umbruch. Kein Wunder, dass Ängste in dieser Zeit besonders häufig auftreten.
Viele werdende Mütter und Väter kennen diese Gedanken. Doch für manche wird daraus eine erdrückende Angst, die sie nicht mehr loslässt.
Es ist normal, sich Gedanken über das neue Leben als Eltern zu machen. Doch Angst kann krank machen, wenn sie:
Besonders häufig treten in der Schwangerschaft und nach der Geburt zwei Formen der Angststörung auf:
Betroffene machen sich über alles Sorgen – und das oft ohne realen Grund. Ein Beispiel: Eine Schwangere liest einen Bericht über eine schwierige Geburt und ist danach überzeugt, dass sie selbst eine gefährliche Komplikation erleben wird, obwohl ihr Arzt keine Bedenken hat.
Nach der Geburt kämpfen viele Frauen mit Ängsten. Sie fürchten, dass ihrem Baby etwas passieren könnte, dass sie als Mutter versagen oder dass sich ihr Leben nie wieder normal anfühlen wird. Diese Ängste können sich bis hin zu Panikattacken steigern und sogar eine sogenannte postpartale Depression begleiten.
Die Kombination aus hormonellen Veränderungen, körperlichen Belastungen, Schlafmangel und einem komplett neuen Alltag kann überwältigend sein. Hinzu kommt oft gesellschaftlicher Druck: Überall sieht man glückliche Eltern – aber kaum jemand spricht über die Unsicherheiten und Ängste, die viele erleben.
Und nicht nur Mütter sind betroffen. Auch Väter können unter Ängsten leiden: Sie fühlen sich oft für die finanzielle Sicherheit der Familie verantwortlich oder haben Angst, den Erwartungen nicht gerecht zu werden.
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Angst bedeutet nicht, dass man „schwach“ ist oder als Eltern versagt. Sie ist eine natürliche Reaktion auf eine große Veränderung. Der erste Schritt ist, die eigenen Gefühle anzunehmen: „Ja, ich habe Angst – und das ist okay.“
Viele Betroffene schämen sich für ihre Ängste und sprechen nicht darüber. Doch gerade in dieser Lebensphase ist Austausch wichtig! Sprich mit deinem Partner, mit Freund:innen, mit anderen Eltern oder einer Hebamme. Schon das kann entlasten.
Angst hat oft eine verstärkende Wirkung: „Was, wenn die Geburt gefährlich wird?“ führt schnell zu „Was, wenn ich mein Baby verliere?“. Hier hilft es, sich selbst zu fragen: Wie realistisch ist meine Sorge? Was spricht dagegen?
Atemübungen, Yoga für Schwangere, Meditation oder ein Spaziergang – kleine Rituale helfen, den Körper und Geist zu beruhigen. Wichtig ist, regelmäßig kleine Entspannungspausen in den Alltag einzubauen.
Viele Schwangere und junge Eltern googeln jede Kleinigkeit. Doch das kann Ängste verstärken! Lieber auf vertrauenswürdige Quellen setzen und sich gezielt informieren – aber nicht jede Horrorgeschichte aus dem Internet auf sich beziehen.
Ja, es gibt Herausforderungen – aber auch unglaublich viele schöne Momente. Statt sich nur auf Sorgen zu konzentrieren, hilft es, jeden Tag bewusst positive Dinge zu suchen: Was lief heute gut? Was hat mich zum Lächeln gebracht?
Wenn Ängste so stark sind, dass sie das Leben einschränken, kann therapeutische Unterstützung helfen. Gesprächstherapie oder spezielle Angstbewältigungsprogramme können Betroffene dabei unterstützen, aus der Spirale auszubrechen. Hebammen, Frauenärzte oder Psychologen sind gute erste Anlaufstellen.
Elternsein ist eine große Veränderung – und es ist völlig normal, sich Sorgen zu machen. Doch wenn Ängste das Leben dominieren, ist es wichtig, etwas dagegen zu tun.
Du bist nicht allein mit deinen Sorgen. Und vor allem: Du bist gut genug – so, wie du bist.
Und falls die Ängste doch zu groß werden: Es gibt immer Unterstützung – sei es durch dein Umfeld, durch Fachleute oder durch kleine Schritte, die du selbst gehen kannst. Du musst das nicht alleine schaffen.
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