HCG steht für humanes Choriongonadotropin und ist das Hormon, das nach der Einnistung einer befruchteten Eizelle von den Zellen der Plazenta gebildet wird. Seine Hauptaufgabe besteht darin, den Gelbkörper im Eierstock zu erhalten, damit dieser weiterhin Progesteron produziert – das Hormon, das die Gebärmutterschleimhaut stabilisiert und eine sichere Umgebung für den Embryo schafft.

In den ersten zehn bis zwölf Wochen verdoppelt sich der HCG-Wert etwa alle 48 Stunden. Das ist das entscheidende Zeichen für eine intakte Schwangerschaft. Danach sinkt der Wert wieder. Besonders beim Ersttrimesterscreening wird HCG als Risikomarker verwendet, um mögliche Besonderheiten frühzeitig zu erkennen. Bei stark erhöhten oder zu niedrigen Werten, insbesondere wenn sie nicht wie erwartet ansteigen, solltest du mit deiner Hebamme oder deinem Arzt klären, was dahintersteckt.