Der Muttermund ist die untere Öffnung des Gebärmutterhalses (Zervix) in die Scheide. Er verschließt die Gebärmutter während der Schwangerschaft, verändert sich im Zyklus je nach Hormonlage und öffnet sich bei der Geburt stufenweise, um das Baby durchzulassen.

Im Zyklus ist der Muttermund in der fruchtbaren Phase weich, leicht geöffnet und steht höher. Bei der Befruchtung ist er fest und geschlossen. In der Schwangerschaft bleibt er fest verschlossen, um das Baby zu schützen. Mit dem Geburtsbeginn dehnt sich der Muttermund durch Wehen allmählich von null auf zehn Zentimeter.

Eine zu frühe Öffnung des Muttermundes in der Schwangerschaft ist ein Frühgeburtsrisiko – hier ist ärztliche Beratung wichtig. Regelmäßige Untersuchungen durch die Hebamme oder den Arzt zeigen, wie stabil der Muttermund ist. Die BZgA bietet Informationen zu Veränderungen in der Schwangerschaft (kindergesundheit-info.de).