Wachstumsschub
Ein Wachstumsschub ist eine Phase, in der dein Baby innerhalb kurzer Zeit sowohl körperlich als auch geistig wichtige Entwicklungsschritte macht. Es wächst nicht nur in die Länge und legt Gewicht zu, sondern entwickelt sich auch motorisch, kognitiv und emotional weiter.
Während eines Wachstumsschubs zeigen Babys typischerweise mehr Hunger, verändertes Schlafverhalten und ein stärkeres Nähebedürfnis. Sie wirken unruhiger, quengeln mehr und wollen häufiger gestillt oder getragen werden. Das ist kein Krankheitszeichen, sondern eine normale Etappe der Entwicklung.
Im ersten Lebensjahr gibt es bis zu acht solcher Schübe, die eng mit motorischen und kognitiven Fortschritten zusammenhängen – etwa mit dem ersten Greifen, dem Drehen, später mit Krabbeln und Stehen. Ein Schub dauert im Schnitt drei bis sieben Tage, kann aber auch bis zu zwei Wochen anhalten.
Jedes Baby erlebt Schübe unterschiedlich intensiv. Manche sind sehr unruhig, andere kaum auffällig. Die zeitlichen Orientierungspunkte sind etwa die 5., 8., 12., 19., 26., 37. und 46. Woche – aber nicht jedes Kind hält sich exakt daran. Wann genau es bei deinem Baby losgeht, ist individuell.
Mehr darüber, wie du deinen Schub erkennst und begleitest, erfährst du im Ratgeber Entwicklungssprünge.

