Windeln sind spezielle Hilfsmittel, die den Urin und Stuhlgang von Babys auffangen und so die Haut trocken halten. Sie bestehen aus mehreren Schichten: einer hautfreundlichen Innenlage, einem saugfähigen Kern und wasserdichtem Außenmaterial.
Es gibt drei Hauptarten: Stoffwindeln sind waschbar und mehrfach verwendbar, meist aus Baumwolle, Bambus oder Hanf. Wegwerfwindeln sind Einmalwindeln aus Zellstoff und Superabsorbern. Hybridwindeln kombinieren eine wiederverwendbare Stoffhülle mit austauschbarer Einlage.
Jede Windelart hat unterschiedliche Auswirkungen auf deinen Alltag, dein Budget und die Umwelt. Die Stoffwindel-Anschaffung kostet anfangs mehr (200 bis 500 Euro), amortisiert sich aber über mehrere Jahre. Wegwerfwindeln kosten monatlich etwa 50 bis 70 Euro, erzeugen aber deutlich mehr Müll.
Welche Windelart zu dir und deinem Baby passt, hängt von deinen persönlichen Prioritäten ab. Detaillierte Informationen zu Vor- und Nachteilen findest du im Artikel Stoffwindeln vs. Wegwerfwindeln.
Sollte dein Baby Rötungen oder Hautreizungen im Windelbereich zeigen, sprich mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt. Die BZgA gibt Tipps zur Windeldermatitis-Vorbeugung (kindergesundheit-info.de).

