Eine Einschlafhilfe ist jede Maßnahme oder jedes Hilfsmittel, das den Übergang vom Wachsein zum Schlaf erleichtert. Sie umfasst Rituale (wie Vorlesen oder Singen), physische Objekte (Kuscheltiere, Schnuller) oder technische Helfer (Nachtlicht, Musik), aber auch eine schlaffördernde Umgebung. Anders als beim Schlaftraining, bei dem Babys und Kinder bewusst lernen sollen, selbstständig einzuschlafen, bieten Einschlafhilfen sanfte Unterstützung.

Welche Einschlafhilfe passt, hängt vom Alter ab: Babys brauchen Nähe, Wärme und Rhythmus. Kleinkinder profitieren von festen Routinen und vertrauten Objekten. Erwachsene setzen oft auf Entspannungstechniken oder Schlafhygiene. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betont die Bedeutung von festen Schlafenszeiten und ruhigen Abendroutinen.

Wenn Schlafprobleme trotz verschiedener Einschlafhilfen anhalten oder ein Kind tagsüber deutlich müde ist, ist ärztliche Beratung sinnvoll – es können organische Ursachen dahinterstecken. Praktische Tipps für konkrete Situationen findest du in unseren Ratgebern „Babyschlaf verbessern: Die besten Einschlaf-Tipps“ und „Einschlaftipps für Babys: So schläft dein kleines Wunder sanft ein“.