Der Mutterpass ist ein mehrseitiges Dokument in DIN-A-6-Format als Anlage zu den Mutterschafts-Richtlinien. Im Mutterpass werden für die Schwangerschaft und Geburt bedeutsame Erkrankungen, Untersuchungsergebnisse, der berechnete Geburtstermin, Krankenhausaufenthalte und Angaben zur Geburt und dem Neugeborenen eingetragen.

Er unterstützt Ärztinnen, Ärzte und Hebammen dabei, den Verlauf der Schwangerschaft zu beurteilen. Darin werden wichtige Daten für die Entwicklung des Kindes und die Gesundheit der Frau festgehalten. Zudem enthält der Mutterpass Informationen, die für die Geburt und in einem Notfall bedeutsam sind.

Der Mutterpass wird vom Arzt so früh wie möglich ausgestellt und der werdenden Mutter ausgehändigt. Ihn solltest du zu allen Untersuchungen – ob bei deinem Frauenarzt, der Hebamme oder im Krankenhaus – mitbringen. Bei Fragen zu einzelnen Einträgen helfen dir deine Frauenärztin, dein Frauenarzt oder deine Hebamme weiter. Nach der Geburt ist es sinnvoll, den Mutterpass aufzuheben, da die Informationen für weitere Schwangerschaften wichtig sind. Die Mutterschaftsrichtlinien regeln die ärztliche Betreuung einer Schwangeren in Deutschland.