Ein Blasensprung ist das Reißen der Fruchtblase, wodurch das Fruchtwasser austritt.
Medizinisch wird zwischen verschiedenen Formen unterschieden: Der rechtzeitige Blasensprung passiert während der Geburt, wenn der Muttermund bereits geöffnet ist (etwa 80 % aller Fälle). Ein vorzeitiger Blasensprung tritt vor Wehenbeginn auf, ein hoher Blasensprung ist ein kleines Leck oben in der Fruchtblase mit nur tröpfchenweisem Austritt.
Typischerweise tritt klare bis leicht milchige Flüssigkeit aus, die geruchlos oder leicht süßlich riecht. Das unterscheidet sich vom Urin, der einen ammoniakalischen Geruch hat. Grünliches Fruchtwasser kann ein Zeichen von Stress beim Baby sein.
Nach einem Blasensprung solltest du dich an deine Hebamme oder deinen Arzt wenden, um auszuschließen, dass Komplikationen wie Infektionen oder ein Nabelschnurvorfall entstehen. Die BZgA informiert über Geburtsanzeichen und deren Bedeutung.
Mehr darüber, wie du im Falle eines Blasensprungs reagierst, findest du im Ratgeber „Fruchtblase“.
