Kindsbewegungen sind die Bewegungen des Babys im Mutterleib. Dazu gehören Tritte, Stupser, Rollen, Schluckauf und Drehungen.

Die ersten Kindsbewegungen nehmen Erstgebärende meist zwischen der 18. und 22. Schwangerschaftswoche wahr, Mehrgebärende oft schon ab der 16. Woche. Anfangs fühlen sie sich wie “Schmetterlingsflattern” oder kleine Bläschen an, später werden sie zu kräftigen Tritten. Die Wahrnehmung hängt von der Lage des Babys ab – eine Vorderwandplazenta kann Bewegungen schwächer spürbar machen.

Regelmäßige Kindsbewegungen sind ein Zeichen dafür, dass das Baby aktiv und gesund ist. Deutliche Veränderungen im Bewegungsmuster können auf Stress oder Sauerstoffmangel hindeuten. Sollten Kindsbewegungen über längere Zeit deutlich schwächer werden oder ganz ausbleiben, ist ärztlicher Rat oder der Kontakt zur Hebamme wichtig. Die BZgA gibt Hinweise zur Bedeutung der Wahrnehmung kindlicher Bewegungen für die Schwangerschaft.

Mehr über den Umgang mit Veränderungen findest du im Ratgeber zum Thema Kindsbewegungen.