Der Stillrhythmus beschreibt, wie oft und wie lange dein Baby innerhalb von 24 Stunden trinkt. Es geht um die Abstände zwischen den Mahlzeiten und ihre Dauer.

Heute wird vor allem das Bedarfstillen empfohlen: Das Baby wird angelegt, wenn es Hungerzeichen zeigt – unabhängig von der Uhrzeit. Das ist anders als das früher übliche Rhythmusstillen nach festen Zeitabständen. Bedarfstillen reguliert die Milchproduktion besser und geht optimal auf die Bedürfnisse deines Babys ein.

Wie oft dein Baby trinken wird, hängt von vielen Faktoren ab: von seinem Geburtsgewicht, seinem Temperament, von Wachstumsschüben oder einfach von seiner individuellen Art zu trinken. Manche Babys trinken lange und seltener, andere lieber kurz und häufig. In den ersten Wochen sind 8 bis 12 Stillmahlzeiten pro Tag üblich. Mit den Monaten wird es weniger – das ist ganz normal.

Phasen, in denen dein Baby besonders viel trinken möchte (Clusterfeeding), sind ebenfalls normal. Sie dienen der Anpassung der Milchmenge an seinen Bedarf. Hebammen und Stillberaterinnen können dir helfen, wenn der Stillrhythmus für dich anstrengend wird oder wenn du unsicher bist, ob alles passt.

Mehr über praktische Tipps und Lösungen findest du in unseren Ratgebern Stillen leicht gemacht und Stilltipps für einen guten Start.