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Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder: So bleibt zarte Haut gut geschützt

Die zarte Haut von Babys und Kleinkindern ist deutlich dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen. Ihr natürlicher Schutzmechanismus gegen UV-Strahlen, insbesondere die Produktion von Melanin und die Entwicklung einer schützenden Hornschicht, ist noch nicht vollständig ausgebildet. Dieser Eigenschutz entwickelt sich erst zwischen dem zweiten Lebensjahr und der Pubertät. Daher sind Säuglinge und Kleinkinder besonders anfällig für Sonnenschäden, die langfristig das Risiko für Hautkrebs erhöhen können.

Schatten und Schutzkleidung: Die ersten Verteidigungslinien

Im ersten Lebensjahr sollten Babys direkter Sonneneinstrahlung ferngehalten werden. Spaziergänge sollten vorzugsweise im Schatten stattfinden, und der Kinderwagen sollte mit einem Sonnensegel oder -verdeck ausgestattet sein. Schützende Kleidung wie leichte, langärmlige Hemdchen, Hosen und breitkrempige Hüte sind unerlässlich. Auch im Auto ist ein UV-Schutz für die Fensterscheiben sinnvoll, da Glasscheiben nicht alle schädlichen Strahlen filtern.

Sonnenschutzmittel: Wann und wie anwenden?

Ab einem Alter von sechs Monaten können zusätzlich zu den genannten Schutzmaßnahmen geeignete Sonnenschutzmittel verwendet werden. Dabei gilt:

  • Lichtschutzfaktor (LSF): Wählen Sie Produkte mit mindestens LSF 30, besser noch LSF 50+, um einen hohen Schutz zu gewährleisten.

  • Filtertyp: Mineralische Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid sind vorzuziehen, da sie auf der Hautoberfläche verbleiben und die UV-Strahlen reflektieren, anstatt in die Haut einzudringen.

  • Inhaltsstoffe: Achten Sie auf Produkte, die frei von Parfüm, Konservierungsstoffen und potenziell schädlichen Substanzen sind. Einige Sonnenschutzmittel enthalten bedenkliche UV-Filter oder Weichmacher; daher ist es wichtig, die Inhaltsstoffliste sorgfältig zu prüfen. 

  • Anwendung: Tragen Sie das Sonnenschutzmittel großzügig auf alle unbedeckten Hautstellen auf und erneuern Sie den Schutz regelmäßig, insbesondere nach dem Baden oder bei starkem Schwitzen.

Sonnencreme richtig anwenden: Tipps für den Alltag

  • Menge: Für den gesamten Körper eines Kindes sollten etwa drei Esslöffel Sonnencreme verwendet werden, um den angegebenen Schutz zu erreichen.

  • Wasserfestigkeit: Auch wenn ein Produkt als wasserfest gekennzeichnet ist, sollte nach dem Baden oder bei starkem Schwitzen erneut eingecremt werden, um den Schutz aufrechtzuerhalten.

  • Gewohnheit entwickeln: Integrieren Sie das Eincremen in die tägliche Routine, um Ihr Kind frühzeitig an den Sonnenschutz zu gewöhnen. Kinder lernen durch Nachahmung – seien Sie also ein Vorbild und schützen auch Ihre Haut konsequent.

Ein umfassender Schutz ist unerlässlich

Die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern erfordert besondere Aufmerksamkeit und Schutz vor schädlicher UV-Strahlung. Durch eine Kombination aus Schatten, geeigneter Kleidung und sorgfältig ausgewählten Sonnenschutzmitteln können Sie Ihr Kind effektiv vor Sonnenschäden bewahren. Denken Sie daran: Jeder Sonnenbrand in der Kindheit erhöht das Risiko für spätere Hauterkrankungen. Schützen Sie daher die Haut Ihres Kindes mit Bedacht und Konsequenz.

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